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| Geschrieben von Stefan Eberhard | | 29. 10. 2008 | Heute war ich an der Bildungsmesse Worlddidact in Basel (www.worlddidact.ch). Im folgenden ein paar Eindrücke in Text und Bild (mein iPhone machte ohne Tageslist leider etwas unscharfe Aufnahmen).
Am Stand von LEGO und EducaTEC interessierte mich vor allem die neue WeDo-Produkteline, welche ab nächstem Frühjahr in der Schweiz erhältlich sein wird (weitere Infos finden sich unter diesem Link und auf der Lego-Homepage). WeDo führt die Idee von LegoMindstorms für jüngere Kinder (ab 7 Jahren) weiter. Die Schülerinnen und Schüler können damit erste Erfahrungen in Robotik und in der Programmierung machen. Über Lego Mindstorms habe ich bereits in früheren Beiträgen berichtet. Unten rechts misst ein solcher Roboter mittels eines Fühlers die Wassertemperatur.
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Beat Döbeli Honegger vom Institut für Medien und Schule (IMS) zeigte den XO-1 der Initiative "One Laptop Per Child", kurz OLPC. Dies ist ein robuster und speziell auf Kinderbedürfnisse angepasster Laptop, der für den Einsatz im Schulunterricht, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern vorgesehen ist. Mehr dazu kann man in der Wikipedia nachlesen. Auf dem OLPC war die Programmier- und Multimediasoftware SCRATCH installiert. SCRATCH ist auch auf unseren Schul- rechnern zu finden und die Programmier- beispiele auf iLeanIT.ch basieren darauf.
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Einen etwas längeren Aufenthalt machte ich beim Letec-Stand bei Philipp Riesen und Simon Reutemann. Besten Dank nochmals für die Gastfreundschauft (Kuchen, Gipfeli, Schoggi,...)! Mit Philipp besprach ich einige technische Probleme in unserem Schulnetzwerk und natürlich schaute ich mir auch die neusten HP-Produkte an.
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Die Lehrkräfte unserer Schule erkennen sicher auf der Foto unten rechts Felix Müller von der Firma Muelicom. Er hat uns in Sachen Lernsoftware beraten und die eintätige Weiterbildung von letztem Winter geleitet. An seinem Stand wurde auch Netstop, das Kästchen unten links, präsentiert. Thomas Lohmüller, der Entwickler dieses Produktes zeigte mir, wie man damit auf einfache Art und Weise einzelne Computer oder alle Computer im Schulzimmer vom Internet trennen kann, ohne die Verbindung zum Schulserver zu unterbrechen.
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Überall in der Messehalle wurden interaktive Whiteboards gezeigt. Sie sind die Wandtafeln der Zukunft, oder sie werden diese zumindest sinnvoll ergänzen. Auf der Foto sieht man eine Präsentation der Firma mobil Werke AG. Neu an den aktuellen Produkten ist, dass die Beamer mit dem Board verbunden sind und das Bild steil von oben auf das Board werfen. So werden die Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr geblendet und die Tafel wird höhenverstellbar. Das ist gerade für die Arbeit mit Kindern in der Schule sehr wichtig. Auch die Software
hat sich verbessert.
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Am Nachmittag schaute ich mir dann die nicht ICT-bezogenen Stände an. Den anschliessenden Herbstmessebesuch verschob ich wegen des etwas unwirtlichen Wetters, und unsere Gruppe machte sich mit dem Tram wieder in Richtung Bahnhof auf.
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Kategorien: {tag Lego NXT} {tag Technik} {tag Weiterbildung} |
| | Computer und Internet in der Primarschule |
| Geschrieben von Stefan Eberhard | | 12. 10. 2008 | Diese Woche lag das bestellte Buch "Computer und Internet in der Primarschule" in meinem Briefkasten. Im Untertitel heisst es: "Theorie und Praxis von ICT im Unterricht, mit 20 Videobeispielen auf zwei DVDs". Dabei interessierten mich vor allem die Praxis und die gefilmten Unterrichtssequenzen. In der Einleitung wird die Motivation zu diesem Buch- und DVD-Projekt erläutert:
"Die Ausgangslage dieses Forschungsprojekts (der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz) bildete der durch schweizerische und internationale Studien empirisch mehrfach bestätigte Befund, dass Computer im Unterricht trotz vorhandener Ausstattung verhältnismässig selten genutzt werden.
......
Als wichtigste Ursachen für die bisher zurückhaltende Nutzung konnten folgende zwei Faktoren herausgefiltert werden:
- Fehlende Überzeugung vom pädagogischen Mehrwert:
"Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Lehrpersonen dem Computer dann einen prominenten Stellenwert in ihrem Unterricht zuweisen, wenn sie einerseits überzeugt sind vom pädagogischen Nutzen der Arbeit am Computer und andererseits über fortgeschrittene Anwenderkenntnisse verfügen."
- Mangel an konkreten Unterrichtsszenarien:
"Die Hinweise verdichten sich, das Lehrpersonen den Computer im Unterricht häufiger einsetzen würden, wenn sie mehr sinnvolle Unterrichtsszenarien und methodische Varianten kennen würden, wie sie den Unterricht mit wenigen Computerarbeitsplätzen organisieren können."
So finden sich auf den DVD nun 20 gefilmte Unterrichtslektionen, wahlweise ohne Kommentar, oder von einem Lehrer- oder Expertenkommentar begleitet. Zudem gibt es zu jeder Sequenz Interviews mit Schülerinnen, Schülern und den Lehrpersonen. Jede Klasse stellt sich und ihre Erfahrungen mit dem Computereinsatz im Unterricht kurz vor. Obwohl die Lektionen von erfahrenen ICT-Lehrkräften gehalten werden, sind es alltägliche Beispiele, die ohne grossen Aufwand selber umgesetzt werden können.
Interessant finde ich die Publikation im Hinblick auf die interne ICT-Weiterbildung der Lehrpersonen.
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