| Geschrieben von Stefan Eberhard | | 15. 04. 2008 | Auf unseren Schulcomputern sind neben dem Office-Paket von
Microsoft zahlreiche Lernprogramme für den Kindergarten bis zur sechsten Klasse
installiert, eine Übersicht findet sich hier:
Lernsoftware 2008-04-15 15:38:30 396.30 Kb
Diese Programme wurden als
Schullizenzen erworben. Daneben befindet sich auf den Rechnern aber auch einige
kostenlose Software, sogenannte Freeware . Diese nützlichen Tools haben einen wichtigen Vorteil: sie können
auch auf den Heimrechnern der Schülerinnen und Schüler installiert werden. Eine
Liste mit Kurzbeschreibungen und entsprechenden Links auf die Internetseiten
der Autoren kann hier heruntergeladen werden:
Freeware 2008-04-15 15:37:40 987.54 Kb
Zu beachten bei der Installation sind jeweils die
entsprechenden Systemanforderungen, Support
kann ich von meiner Seite her aber nicht anbieten. Man staunt aber, wie
viele dieser Programme den grossen käuflich zu erwerbenden Konkurrenzprodukten
in nichts nachstehen, falls es überhaupt ein entsprechendes Pendent gibt.
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| | Geschrieben von Stefan Eberhard | | 01. 04. 2008 | Zurzeit arbeite ich mit meiner Klasse an einem Lego Mindstorms-Projekt. Über die ersten
Schritte mit den Lego-Robotern und den technischen und pädagogischen Ideen
dahinter, habe ich bereits auf unserer Schulhomepage berichtet .
Die Aufgabenstellung für die Schülerinnen und Schüler lautete sinngemäss:
Variante 1: Erfindet eine Geschichte. Euer Roboter ist
dabei die Hauptfigur. Ihr dürft den Roboter nach eurer Fantasie mit
Lego-Bausteinen bauen und auch mit anderen Materialien einkleiden. Für die
Geschichte müsst ihr eine entsprechende Kulisse bauen. Programmiert eure Figur
nun so, dass sie sich anhand eines Drehbuchs in dieser Kulisse bewegt. Diese
Geschichte werden wir dann verfilmen und vertonen. Dabei könnt ihr eine Sprechspur
aufnehmen und auch Musik und Geräusche brauchen. Geräusche findet ihr auf http://www.hoerspielbox.de.
Variante 2: Baut einen Parcours. Euer Roboter ist dabei
ein Fahrzeug oder eine andere Figur. Er muss verschiedene Aufgaben lösen und schwieriges Gelände überwinden. (Der Rest des Auftrages entsprach in etwa der ersten
Variante.)
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Gruppen. Während
die einen Kulissen oder einen Parcours sägten, klebten und malten, bauten die
anderen den Lego-Roboter zusammen.
Schon bald kamen dann auch die Laptops zum
Einsatz. Man suchte Geräusche, den Plan für ein Fussballspielfeld, die
Rückennummer eines bestimmten Spielers, die italienische Nationalhymne, das
Logo einer Automarke, und so weiter.
Andere machten sich an die Programmierung des Lego-Roboters mit einer
symbolbasierten Programmiersoftware von LabVIEW. Man versuchte Roboter zum
Tanzen zu bringen, auf ein Klatschen hin deren Fahrtrichtung zu ändern oder dass sie einer
Taschenlampe folgten. Bei einem Parcours war Präzisionsarbeit gefragt, vor
allem wenn der Legomotor auch noch einen Kranen am Fahrzeug steuert.
Die
Ergebnisse waren sehr vielfältig. Dass sich die Gruppen selber organisierten
und die Arbeit aufteilten, hatte auch einen Nachteil: Nicht alle Schülerinnen
und Schüler mussten sich in gleichem Masse mit der Programmierung und der
Technik auseinandersetzen. Da werde ich schauen, dass dies im zweiten Teil der
Arbeiten (Videos drehen und schneiden) wieder etwas ausgeglichen wird.
Fortsetzung folgt.
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